Der Reichsbürger-Prozess (4/6)

    Das demokratische Gesicht

    Das Foto eines Gerichtssaals, in den ein Angeklagter geführt wird, darüber der Schriftzug "Rechtsextreme vor Gericht"
    Der Reichsbürger-Prozess © imago /Jan Huebner
    Von Marie Schwesinger |
    Malsack-Winkemann ist die Gesprächigste unter den Angeklagten. Schnell wird klar, dass auch sie der Reichsbürger-Ideologie nahesteht und trotzdem als Staatsdienerin gearbeitet hat.
    Ihre Gesinnung ist schon früher aufgefallen. Warum konnte dennoch nicht verhindert werden, dass sie ins Richteramt zurückkehrte? Und wie könnte man sich zukünftig besser gegen verfassungsfeindlich gesinnte Staatsbedienstete wehren?
    Wir sprechen mit einem ehemaligen Kollegen am Landgericht Berlin und schauen uns die Verteidigungsstrategie der Angeklagten genauer an.

    Das demokratische Gesicht
    Der Reichsbürger-Prozess (4/6)
    Von Marie Schwesinger

    Sprecher*innen: Alexandra Schalaudek, Kerstin Thielemann, Vittorio Alfieri, Stefan Gebelhoff, Stefan Preiss, Bernd Reheuser
    Faktencheck: Jule Dieterle und Laura Mattausch
    Ton und Technik: Wolfgang Rixius, Gunther Rose, Marcell Christmann, Claudio Minardi und Lukas Fehling
    Regie: Eva Solloch
    Redaktion: Anna Seibt
    Produktion: Deutschlandfunk 2026

    Marie Schwesinger (geb. 1988 in Hamburg) ist freie Theaterregisseurin und Autorin in Frankfurt/Main. Ihr Arbeitsschwerpunkt ist Dokumentar- und Recherchetheater. Seit 2020 ist sie Prozessbeobachterin am Oberlandesgericht Frankfurt und forscht künstlerisch zu Rechtsextremismus, wie in „Sturm auf Berlin“ am Berliner Ensemble.

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