Der Reichsbürger-Prozess (2/6)

    Tarantino oder Terror?

    Das Foto eines Gerichtssaals, in den ein Angeklagter geführt wird, darüber der Schriftzug "Rechtsextreme vor Gericht"
    Der Reichsbürger-Prozess © imago /Jan Huebner
    Von Marie Schwesinger |
    Immer mehr Angeklagte sagen aus. Was sie erzählen, ist oft bizarr. Schwer zu glauben, sie hätten einen Systemsturz organisieren können.
    Es geht um angeblich staatlich organisierte Pädophilie, Kinder, die in geheimen Tunnelsystemen festgehalten werden sollen und um Astrologie. Aber auch um antisemitische Ideen und um Reichsbürger, die die BRD nicht anerkennen.
    Welche Rolle haben die Ex-Soldaten in der Gruppe gespielt und zu was wären sie fähig gewesen? Wir schauen uns ihre Vergangenheit näher an und rekonstruieren, wie vermutlich alles begann.

    Tarantino oder Terror?
    Der Reichsbürger-Prozess (2/6)
    Von Marie Schwesinger

    Sprecher*innen: Alexandra Schalaudek, Kerstin Thielemann, Vittorio Alfieri, Stefan Gebelhoff, Stefan Preiss, Bernd Reheuser
    Faktencheck: Jule Dieterle und Laura Mattausch
    Ton und Technik: Wolfgang Rixius, Gunther Rose, Marcell Christmann, Claudio Minardi und Lukas Fehling
    Regie: Eva Solloch
    Redaktion: Anna Seibt
    Produktion: Deutschlandfunk 2026

    Marie Schwesinger (geb. 1988 in Hamburg) ist freie Theaterregisseurin und Autorin in Frankfurt/Main. Ihr Arbeitsschwerpunkt ist Dokumentar- und Recherchetheater. Seit 2020 ist sie Prozessbeobachterin am Oberlandesgericht Frankfurt und forscht künstlerisch zu Rechtsextremismus, wie in „Sturm auf Berlin“ am Berliner Ensemble.

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