Longyearbyen
Leben am Rande von Industrie und Wildnis
Komposition und Realisation: James Welburn
ORF 2025
Länge: 50'28
Palma Ars Acustica 2026
Mitten im arktischen Eismeer, auf der Insel Spitzbergen, befindet sich eine ehemalige Bergbausiedlung © James Welburn
Longyearbyen
52:07 Minuten

Durch die verlassene Bergbaumaschinen rasselt der Wind. Das Eis knirscht. In der Ferne: bellende Hunde, ein knatterndes Schneemobil. Klangkünstler James Welburn hat einen der nördlichsten Orte der Welt besucht, Longyearbyen im arktischen Eismeer.
Der „Palma Ars Acustica“ ist der Eurovision Song Contest der Radiokunst: Jährlich zeichnen die Mitglieder der European Broadcasting Union ein experimentelles Hörstück aus. 2026 geht die Trophäe nach Österreich für die Komposition „Longyearbyen“.
Die ehemalige Bergbausiedlung liegt auf Spitzbergen, einer Insel mitten in der Arktis. Mit raschelnden, rauschenden, ratternden Klängen dokumentiert James Welburn einen Ort zwischen arktischer Natur, Industrievermächtnis, Wetterextremen und den Spuren des Massentourismus.
James Welburn lebt als Musiker, Soundkünstler und Filmtonmeister in Oslo. Seine immersiven und düsteren Soundscapes changieren zwischen Drone, Noise und Electronica. Longyearbean hat er im Rahmen einer Künstlerresidenz bereits dreimal bereist.

Der Klangkünstler James Welburn in Longyearbyen, einem ehemaligen Bergbauort auf der norwegischen Inselgruppe Spitzbergen© privat












