Ursendung
Muss Strafe sein?
Teil 2: Verletzung, Vergeltung, Alternativen
Von Johanna Bentz
Regie: die Autorin
Mit: Lisa Hrdina, Andreas Döhler, Martin Bretschneider und Antje Gentzmann
Musik: Matthias Klein
Ton: Hermann Leppich
Deutschlandfunk 2026
Länge: ca. 54'40
Über den Sinn des Strafens
Das Kriminalgericht Moabit, wo jeden Tag über Gerechtigkeit und Strafe verhandelt wird © Schöning / IMAGO
Muss Strafe sein? (2/2)

Wann ist welche Strafe sinnvoll? Im zweiten Teil dieses Doppelfeatures begleitet die Autorin einen Vergewaltigungsprozess, geht der Geschichte des Strafens nach und wird Zeugin eines Täter-Opfer-Ausgleichs.
Manche Wunden heilen nie ganz. Viktoria musste eine Vergewaltigung erleiden und steht kurz vor dem Prozess gegen den Täter. Wie kann ihr Leiden gemildert werden und wie wirksam ist das Instrument der Strafe gegen zukünftige Taten? Das hängt auch davon ab, wer und was hinter der Rechtsordnung steht. Denn Strafen ist nie ganz objektiv – immer spielen historisch wechselnde Moralvorstellungen und Machtverhältnisse eine Rolle.
Vielleicht muss Strafe aber auch nicht immer sein? Am Ende der Recherche stehen Beispiele dafür, wie sich die Beteiligten einer Straftat untereinander einigen können.
Zu Teil 1 der Doku über den Sinn des Strafens: Muss Strafe sein? (1/2) Teil 1: Mauern, Zellen, Gerichtssäle
Johanna Bentz, geboren 1982, studierte Regie für Dokumentarfilm an der Filmakademie Baden-Württemberg. Seit 2012 arbeitet sie als Autorin und Regisseurin für Film und Radio. Sendungen und Filme u.a.: „Crisis what crisis“ (Essayfilm über Griechenland, 2015), „Die Verführungskünstler“ (Dokumentarfilm 2012), „Corona Talks – Zufallsgespräche aus dem Lockdown“ (WDR 2020).














