Live-Hörspiel

    Und alle Tiere rufen: Dieser Titel rettet die Welt auch nicht mehr

    52:43 Minuten
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    © Unsplash / Katie Moum
    Von Thomas Köck · 29.08.2021
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    Die verschwundenen Tiere dieser Welt melden sich zu Wort. Ein vielstimmiger Abgesang an die Fauna und die Menschheit: ein Requiem-Manifesto. Ein Hörspiel – live übertragen vom Kunstfest Weimar.
    Dieses Manifest versucht, sich loszulösen von den tagesaktuellen Diskursen, vom bloßen Ist-Zustand, es versucht, das Wirtschaftssystem hinter sich zu lassen und wieder aufs große Ganze zu schauen – denn ist nicht auch die Menschheit nur eine Art auf dieser Welt? Thomas Köck reflektiert in seinem neuen Stück einen anderen Begriff von Zeit(lichkeit), von Verantwortlichkeit. Denn gerade europäische Kolonialinteressen waren wesentliche Faktoren in der Geschichte des Artensterbens. Vielleicht könnte die Frage wie wir eine Zukunft für Generationen nach uns gestalten zu einem anderen Umgang mit Ressourcen führen, als die bloße Orientierung am Hier und Jetzt. Oder steht die Erde letzten Endes besser da, wenn die Art Mensch auch ausgestorben sein wird?
    Live-Veranstaltung im Rahmen des Kunstfest Weimar - von der Redoute Bühne, einer Spielstätte des Nationaltheaters

    Ursendung
    Und alle Tiere rufen: Dieser Titel rettet die Welt auch nicht mehr
    Ein vielstimmiges Requiem-Manifesto der ausgestorbenen Arten
    Live-Hörspiel vom Kunstfest Weimar
    Von Thomas Köck
    Mit: Astrid Meyerfeldt, Sarah Sophia Meyer, Nico Link, Janus Torp
    Hörspielregie: Anouschka Trocker
    Regie: Marie Bues
    Produktion: Kunstfest Weimar / Deutschlandfunk Kultur 2021
    Länge: 52'40
    Johann Mittmann im Gespräch mit der Theaterregisseurin Marie Bues, mit der Hörspielregisseurin Anouschka Trocker und dem Autor des Stückes Thomas Köck - zur Produktion des Hörspiels: "Und alle Tiere rufen: Dieser Titel rettet die Welt auch nicht mehr".
    Länge: 29'24

    Thomas Köck, geboren 1986 in Steyr, Oberösterreich. Er wurde durch Musik sozialisiert und studierte Philosophie in Wien sowie Szenisches Schreiben und Film an der Universität der Künste Berlin. Er arbeitete beim theatercombinat wien, war mit einem Dokumentarfilmprojekt über Beirut zu Berlinale Talents eingeladen, war Hausautor am Nationaltheater Mannheim, bloggt mit KollegInnen auf nazisundgoldmund.net gegen rechts und entwickelt mit Andreas Spechtl unter dem Label ghostdance konzertante readymades. Für seine Theatertexte wurde er mehrfach ausgezeichnet, u.a. 2018 und 2019 mit dem Mülheimer Dramatikerpreis.