„Hoffnung ist Gift“

Justizdrama nach einer wahren Geschichte

Zwei Menschen stecken in einem unterirdischen Trakt fest, einer von beiden springt nach oben, um näher an eine Luke in der Decke zu kommen, durch die Licht hineindringt.
Der gefühlskalte Mörder Robert glaubt als einziger an die Unschuld von Jeff Sutton © EyeEm / Jose M Alderete
Nach dem Roman von Iain Levison |
Verhaftet wegen Kindesentführung und Vergewaltigung. Als eines Morgens die Polizei vor Jeff Suttons Tür steht, kann der Taxifahrer nicht fassen, was man ihm vorwirft. Wie soll er seine Unschuld beweisen, wenn alle Indizien gegen ihn sprechen?
Jeff Sutton wird in Untersuchungshaft genommen und zur eigenen Sicherheit im Todestrakt untergebracht – denn als mutmaßlicher Vergewaltiger lebt es sich gefährlich im Gefängnis. Was Jeff hier erlebt, erschüttert seinen Glauben an Gerechtigkeit und die Justiz. Einzig Robert, ein gefühlskalter Mörder, ist dort sein Gefährte. Am Tag der Urteilsverkündung nimmt der Fall eine überraschende Wendung. Ein Krimi, der auf einer wahren Geschichte beruht.

Hoffnung ist Gift
Nach Iain Levison
Übersetzung aus dem US-amerikanischen Englisch: Walter Goidinger
Bearbeitung: Steffen Moratz
Regie: Cordula Dickmeiß
Mit: Nico Holonics, Stephanie Eidt, Devid Striesow, Rainer Strecker, Philipp Engelhardt, Manuel Harder, Mirko Böttcher, Jörg Hartmann, Anna Grisebach, Cristin König, Max Urlacher, Ingo Hülsmann, Harald Schrott, Karla Sengteller, Carolin Haupt, Henning Vogt, Isabel Schosnig und Ilka Teichmüller
Komposition: Andreas Bick
Ton und Technik: Susanne Beyer, Alexander Brennecke
Regieassistenz: Stefanie Heim
Dramaturgie: Jakob Schumann
Deutschlandfunk Kultur 2020
Länge: 56‘30
Eine Wiederholung vom 16.03.2020

Iain Levison, 1963 in Aberdeen als Sohn deutscher Eltern geboren, lebt seit 1975 in den USA. 2005 wurde er mit seinem Roman „Betriebsbedingt gekündigt“ international bekannt. 2016 erschien sein Roman „Gedankenjäger“. 

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