Hörspiele und Dokus in 3D (3/4)

Wolfsstunde

16:48 Minuten
Illustration einer auf einem Stuhl sitzenden Frau, die eine Laterne hält, an der der Mond hängt
Was geht in uns vor, wenn wir nachts wach liegen? © Malte Mueller / Getty Images [M] Deutschlandradio/uo
Von Laura Naumann |
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Zur Wolfsstunde zwischen drei und vier Uhr liegen viele Menschen wach. Das Hörspiel spürt den besonderen Nachtgedanken nach, zwischen stream of consciousness und innerem Streitgespräch, immer in Kontakt zu einer manchmal überfordernden Gegenwart.
Deutschlandfunk 3D-Audio – am besten mit Kopfhörern und nur in der Deutschlandfunk App in Dolby Atmos
3D-Audio ist wie geschaffen für Hörspiel und Doku: Man taucht ein und ist von Klang umhüllt. Was machen Künstler:innen damit? Wir stellen vier sehr unterschiedliche Auftragsarbeiten vor – zwei Features und zwei Hörspiele.
Vier Teams haben mittels 3D-Audio Technologie kurze Hörstücke produziert. Sie inszenieren mit den Mitteln des räumlichen Audios sehr unterschiedliche Situationen: Mal sitzen wir mitten in einem Orchester, dann tauchen wir im Meer und lauschen Walgesängen. Mal erwachen wir aus einem Traum und hören innere Stimmen streiten, dann jagen wir einen Geist, den man zwar nicht sehen aber doch hören kann.
Im Tonstudio werden Klänge üblicherweise frontal im Stereofeld zwischen zwei Lautsprechern platziert. Man kann es sich vereinfacht so vorstellen, als würde man die Klänge wie Farben verwenden und damit ein Bild auf eine Leinwand malen. Die Software Dolby Atmos ermöglicht nun Klänge wie Objekte in einem virtuellen Raum zu platzieren – als wäre man in das Bild auf der Leinwand hineingetreten und die Farben schweben in allen Richtungen um einen herum.

Wolfsstunde
Von Laura Naumann
Regie: Julia Hölscher
Mit: Svenja Jung und Paul Zichner
Besetzung: Jutta Kommnick
Komposition: Tobias Vethake
Regieassistenz: Marie Permantier
Ton und Technik: Andreas Stoffels und Gunda Herke
Dramaturgie: Johann Mittmann
Länge: 15’25

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