Singularkollektiv
Ausschnitte aus dem Erzählband von Ofer Waldmann
Regie: Giuseppe Maio
Mit: Christian Ehrich und Judith Engel
Besetzung: Andreja Andris
Regieassistenz: Clara Nebel
Ton und Technik: Lukas Wilke und Julian Ketschel
Dramaturgie: Johann Mittmann
Deutschlandfunk 2026
Länge: 13’35
Hörspiele und Dokus in 3D (1/4)
Das Hörspiel macht eine akustische 3D-Reise in den Orchestergraben © Comstock / Getty Images [M] Deutschlandradio/uo
Singularkollektiv
14:50 Minuten

Ein Orchesterkonzert bedeutet für Musikerinnen und Musiker: Rausch, Angst, Herzschlag, Atem, Hitze. Das Hörspiel nimmt uns mit in den Graben, unter die dünne Schicht von Frack und Fliege, dorthin wo es nach Blech und Öl, Holz und Schweiß riecht.
Deutschlandfunk 3D-Audio – am besten mit Kopfhörern und nur in der Deutschlandfunk App in Dolby Atmos
3D-Audio ist wie geschaffen für Hörspiel und Doku: Man taucht ein und ist von Klang umhüllt. Was machen Künstler:innen damit? Wir stellen vier sehr unterschiedliche Auftragsarbeiten vor – zwei Features und zwei Hörspiele.
Vier Teams haben mittels 3D-Audio Technologie kurze Hörstücke produziert. Sie inszenieren mit den Mitteln des räumlichen Audios sehr unterschiedliche Situationen: Mal sitzen wir mitten in einem Orchester, dann tauchen wir im Meer und lauschen Walgesängen. Mal erwachen wir aus einem Traum und hören innere Stimmen streiten, dann jagen wir einen Geist, den man zwar nicht sehen aber doch hören kann.
Im Tonstudio werden Klänge üblicherweise frontal im Stereofeld zwischen zwei Lautsprechern platziert. Man kann es sich vereinfacht so vorstellen, als würde man die Klänge wie Farben verwenden und damit ein Bild auf eine Leinwand malen. Die Software Dolby Atmos ermöglicht nun Klänge wie Objekte in einem virtuellen Raum zu platzieren – als wäre man in das Bild auf der Leinwand hineingetreten und die Farben schweben in allen Richtungen um einen herum.






