Der Wachmann
Nach Peter Terrin
Übersetzung aus dem Niederländischen: Rainer Kersten
Bearbeitung und Regie: Steffen Moratz
Mit: Matthias Bundschuh, Martin Reik, Lennart Hillmann, Michael Klammer und Gerd Wameling
Ton und Technik: Thomas Monnerjahn, Sonja Rebel
Regieassistenz: Lena Demke
Deutschlandfunk Kultur 2020
Länge: 54‘24
Eine Wiederholung vom 17.02.2020
"Der Wachmann"
Zwei Wachmänner geraten in einen Strudel aus Angst und Paranoia © picture alliance / CHROMORANGE / Karl-Heinz Spremberg
Hörspiel-Thriller: Wachpersonal im Ausnahmezustand

Die Welt ist untergegangen. Zumindest vermuten die beiden Wachmänner Michel und Harry das. Trotzdem bleiben sie auf ihrem Posten. Und zwischen ihnen wächst das Misstrauen.
Auch als die Bewohner nach und nach das Apartmenthaus verlassen, halten Michel und Harry mit eiserner Disziplin die Stellung. Als ein dritter Wachmann auftaucht, eskaliert die Situation. Wurde er geschickt, um die beiden zu überprüfen? Oder hat er es auf den letzten Bewohner abgesehen, der das Gebäude nie verlassen hat? Peter Terrins Thriller ist eine ebenso beklemmende wie komische Parabel auf den stetig wachsenden Kontrollwahn in unserer Gesellschaft. Ein Thriller über Angst, Macht und Paranoia.
Peter Terrin, 1968 im belgischen Tielt geboren, gehört zu den wichtigsten Stimmen der flämischen Literatur. Er veröffentlichte Erzählungen, Theaterstücke und bislang sieben Romane. Für „Der Wachmann“ erhielt er 2010 den Literaturpreis der EU.






