Polarisiert - Wie die Weltpolitik Spitzbergen verändert

Häuser in Barentsburg, der russischen Siedlung auf Spitzbergen. Planen kaschieren den schleichenden Verfall. Im Hintergrund der Fjord und die Gletscher der Arktis.
Häuser in Barentsburg, der russischen Siedlung auf Spitzbergen. Planen kaschieren den schleichenden Verfall. © © Melanie del Giudice
Von Viktar Vasileuski, Laura Höring |
Seit 2022 herrscht auf Spitzbergen in der Arktis ein neuer Kalter Krieg. Die Ukrainerin Valeriya floh, weil Nachbarn sie für eine Spionin hielten. Wolfgang, ein Deutscher, fand auf der russischen Seite der Insel seine neue politische Heimat.
Spitzbergen – eine Insel auf 78 Grad Nord. Mehr Eisbären als Einwohner. Vier Monate Polartag, vier Monate bleibt es dunkel. Auch politisch ist die Insel lange besonders: Norweger und Russen leben in Harmonie, unbehelligt von den geopolitischen Zerwürfnissen auf dem Festland. Doch auf den Ukraine-Krieg folgen Sanktionen, Boykott und Misstrauen.
Die Ukrainerin Valeriya und Wolfgang, ein Deutscher, entscheiden sich jeweils, die Seite zu wechseln, ihrer alten Heimat den Rücken zu kehren. Zwei gegensätzliche Biografien – sinnbildlich für die Polarisierung Spitzbergens. Und über all dem schwebt die Angst vor dem NATO-Bündnisfall.

Polarisiert
Wie die Weltpolitik Spitzbergen verändert
Von Viktar Vasileuski, Laura Höring
Regie: Viktar Vasileuski, Laura Höring
Redaktion: Wolfgang Schiller
Deutschlandfunk 2026

Laura Höring ist Journalistin mit Schwerpunkt Außenpolitik und arbeitet für den Bayerischen Rundfunk, das Y-Kollektiv, DIE ZEIT und die Süddeutsche Zeitung. Ausgebildet an der Deutschen Journalistenschule.

Viktar Vasileuski ist freier Journalist, u.a. für DIE ZEIT, Stern, Süddeutsche Zeitung und Cosmo. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen auf Außenpolitik, Reportagen und Podcasts.

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