Echos Stimmen
Kurzhörspiel von Delia Lang
Regie: die Autorin
Mit: Mateja Meded, Sylvana Seddig, Joyce Mayne Sanhá
Komposition: Martin Recker
Ton und Technik: Jan Fraune und Jean Szymczak
Deutschlandfunk Kultur 2025
Länge: 12‘11
Hörspiel über Echo und Narziss
Des Mythos Echo: Echo wehrt sich gegen ihre passive Rolle. © Daly and Newton / Getty Images
Echos Stimmen

Gefangen im Fluch der Wiederholung: In „Echos Stimmen“ von Delia Lang lehnt sich die Nymphe Echo gegen ihr antikes Schicksal auf. Ein Kurzhörspiel über Sprache, Begehren und die Macht, alten Mythen völlig neuen Raum zu geben.
Das Kurzhörspiel „Echos Stimmen“ von Delia Lang interpretiert den antiken Ovid-Mythos neu. Die Nymphe Echo, durch Heras Fluch verdammt, nur noch fremde Worte zu wiederholen, wehrt sich gegen ihre passive Rolle.
Bei der Begegnung mit Narziss nutzt sie ihr Echo gezielt, um ihr eigenes Begehren zu artikulieren. Die Produktion bricht mit der Tradition der vor Scham verblassenden Frau. Vielmehr wird hier reflektiert, ob das Neuerzählen alter Mythen selbst nur ein Echo ist oder letztlich den Raum für Emanzipation schafft.
Bei der Begegnung mit Narziss nutzt sie ihr Echo gezielt, um ihr eigenes Begehren zu artikulieren. Die Produktion bricht mit der Tradition der vor Scham verblassenden Frau. Vielmehr wird hier reflektiert, ob das Neuerzählen alter Mythen selbst nur ein Echo ist oder letztlich den Raum für Emanzipation schafft.












