MAMA MEGA
Von Ava Tabita Yul
Bearbeitung & Regie: Dunja Arnaszus Regieassistenz: Christina Ertl-Shirley Mit: Ursula Werner, Fiona Metscher, Eva Löbau, Nina Kronjäger, Birte Schnöink, Flavia Lefèvre, Juno Walser
Ton: Peter Avar
Schnitt: Katrin Witt
Komposition: Peta Devlin, Thomas Wenzel
Dramaturgie: Juliane Schmidt rbb 2025
Länge: 53‘59‘‘
Hörspiel des Monats April 2026
Wenn Muttersein zu einem exzessiven Game wird... © Malte Mueller / Getty Images
Mama Mega - Hörspiel-Satire über das Mutter-Sein

Zwischen postpartaler Depression, Schlafentzug und Spielplatz-Crinch versuchen Marlis und Liv, dem Bild einer guten Mutter zu entsprechen, ohne dabei durchzudrehen. Ihre Therapeutin empfiehlt das Computerspiel "MAMA MEGA": Zocken für die seelische Gesundheit von Müttern.
Die Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste benannte „Mama Mega“ zum Hörspiel des Monats April 2026.
Die Begründung der Jury:
„Mama Mega“, das Hörspiel von Dunja Arnaszus, das auf dem gleichnamigen Theaterstück von Ava Tabita Yul basiert, ist eine rasante Erzählung über Mutterschaft, Rollenbilder, Überforderung und Fürsorge, die es schafft, nicht wehleidig zu sein und am Ende zu überraschen.
Die Abgründe werden nicht verschwiegen, aber auch nicht überdramatisiert. Stattdessen lauert die Erlösung in einem Computerspiel. Das Hörspiel macht keine falschen Versprechungen, es gibt keine Befreiung aus der Kernfamilie, aber genau die wünscht sich ja niemand. Die Satire wurde im Hörspiel wundervoll in Szene gesetzt, die Sprecher*innen beleuchten Angst, Erschöpfung, Enttäuschung und Resignation; die dramaturgisch präzise Umsetzung überzeugt auch formal.
Die Abgründe werden nicht verschwiegen, aber auch nicht überdramatisiert. Stattdessen lauert die Erlösung in einem Computerspiel. Das Hörspiel macht keine falschen Versprechungen, es gibt keine Befreiung aus der Kernfamilie, aber genau die wünscht sich ja niemand. Die Satire wurde im Hörspiel wundervoll in Szene gesetzt, die Sprecher*innen beleuchten Angst, Erschöpfung, Enttäuschung und Resignation; die dramaturgisch präzise Umsetzung überzeugt auch formal.
Die Jury und der gastgebende Sender 2026
Olga Grjasnowa, Schriftstellerin
Masha Qrella, Musikerin
Gastgebender Sender: Deutschlandradio
Olga Grjasnowa, Schriftstellerin
Masha Qrella, Musikerin
Gastgebender Sender: Deutschlandradio












