Klangkunst: Das ABC des Hörens

Das Spunkkrachlexikon

Collage mit einem Ohr, einem Finger, der auf das Ohr zeigt, und um das Ohr Sprechblasen und Muster
Von A wie Alltag bis Z wie Zirbeldrüse: Das „Spunkkrachlexikon“ versammelt Klangkuriositäten zum akustischen Nachschlagen © Agustin Vai / Getty Images
Von Frieder Butzmann |
O wie Ohrensausen, B wie Beethoven, Bach oder Brahms, Y wie Yeah Yeah Yeah: Im „Spunkkrachlexikon“ versammelt Klangkünstler und Krachmacher Frieder Butzmann kuriose und kreative Begriffe aus der Welt des Hörens.
Seit den Siebzigern widmet sich Frieder Butzmann mit viel Witz, aber auch mit Neugier und Ernsthaftigkeit den Phänomenen Klang, Geräusch, Hören. So auch im „Spunkkrachlexikon“: Wie klingen Geräusche, die bisher niemand gehört hat? Zum Beispiel eine vorbei zischende Sternschnuppe? Warum wird Operngesang in einer Tonhöhe gesungen, die das Sprachverständnis erschwert? Und wie kam es dazu, dass sich der dumpfe Sound eines Unterseekabels in die Musik- und Popkultur eingeschrieben hat? 

Das Spunkkrachlexikon
Von Frieder Butzmann
Regie und Komposition: der Autor
Mit: Friederike Feldmann, Thomas Kapielski, Tom Scheutzlich, Thomas Hauser und Frieder Butzmann
DeutschlandRadio Berlin 2001
Länge: 53'24 

Frieder Butzmann, geboren 1954 in Konstanz, ist Klangforscher und Hörspielmacher. In den Siebzigern kam er nach Westberlin und war Teil der dortigen Avantgarde- und Musikszene. Zahlreiche Radioarbeiten und Hörstücke: Darunter „juHrop – Klingonische Oper“ (DKultur 2009) und „Burtts Family Combo“ (DKultur 2012). 

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