Jüdische Remigranten in der DDR

Die Wollenbergers

47:07 Minuten
Albert und Knud Wollenberger in den 50er Jahren vor dem Familienhaus
Das Wollenberger-Haus heute und damals - Albert und Knud Wollenberger in den 50er Jahren © privat
Von Charlotte Misselwitz · 14.06.2022
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Albert Wollenberger war gefeierter Wissenschaftler und Teil der DDR-Elite – sein Nachname wird jedoch bis heute mit seinem Sohn Knud assoziiert, der Schlagzeilen machte als Stasi-Spitzel.
Die Familiengeschichte der Wollenbergers steht stellvertretend für viele jüdische Remigranten, die an ihren Illusionen zerbrachen: Albert kämpfte gegen die Nazis, glaubte an den Kommunismus, und wollte ein gerechtes, antifaschistisches Deutschland aufbauen – auch als sicheres Bollwerk gegen künftigen Antisemitismus. Er kehrte nach dem Zweiten Weltkrieg in die DDR zurück. Seine Enkel erinnern sich an ihn aus der Zeit nach der Wende als einen alten, gebrochenen Mann. Alberts Enkeltochter Judith ist in das Haus ihres Großvaters gezogen. Zusammen mit der Autorin Charlotte Misselwitz, deren Eltern den oppositionellen Friedenskreis gründeten, über den Knud berichtete, beginnt eine Spurensuche über die vergessenen Hoffnungen und Enttäuschungen dieser DDR-Generation.

Die Wollenbergers
Jüdische Remigranten in der DDR
Von Charlotte Misselwitz

Regie: Dörte Fiedler
Es sprachen: Kay Bartholomäus Schulze und die Autorin
Ton: Jean Szymczak
Redaktion: Christiane Habermalz
Produktion: Deutschlandfunk 2022

Charlotte Misselwitz, geboren in Ost-Berlin. In Print und Radio behandelt sie Themen zwischen Ost und West, Israel, Palästina, oder auch mal Russland und der Ukraine. Gerade wurde ihre Dissertation über deutsche und israelische Medien veröffentlicht. Letztes Feature: „Fremde eigene Gene“ (Deutschlandfunk 2020).

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