Die prekäre Lebenslage von Künstlern

Die Kunst, von der Kunst zu leben

54:01 Minuten
Das Logo der Künstlersozialkasse.
Die KSK ermöglicht freischaffenden Künstlern einen Zugang zur gesetzlichen Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung © dpa/picture-alliance/Daniel Karmann
Von Egon Koch · 24.07.2022
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Obwohl heute einzelne Kunstwerke für Millionen Euro versteigert werden, hangeln sich viele deutsche Künstler mit Hungerlöhnen durchs Leben. 80 Prozent müssen einer Nebentätigkeit nachgehen und haben kaum Spielraum, sich finanziell abzusichern.
Gernot Bubenik und Lisa Peters sind Künstler aus zwei Generationen. In den 60er-Jahren wurde Bubenik gefeiert. Dann setzte er sich für die Gründung der Künstlersozialkasse ein, was dem Kunsthandel missfiel. Im Alter lebt er nun am Existenzminimum.
Meisterschülerin Peters steht am Anfang ihrer Karriere. Mit Nebenjobs hält sie sich finanziell über Wasser. Im „bedingungslosen Grundeinkommen“ sähe sie eine Chance, nur noch Kunst zu machen.
Das Feature geht der Frage nach: Was ist unserer Gesellschaft die Kunst überhaupt wert?

Die Kunst, von der Kunst zu leben
Die prekäre Lebenslage von Künstlern
Von Egon Koch

Regie: Uta Reitz
Es sprachen: Frauke Poolman und Simon Roden
Ton und Technik: Daniel Dietmann und Angelika Brochhaus
Redaktion: Klaus Pilger
Produktion: Deutschlandfunk 2019

Egon Koch, Jahrgang 1955, verbrachte seine Kindheit auf dem Rheinschiff »Rabelais“. In Berlin studierte er Germanistik und Theaterwissenschaften. In Paris kam er in den 1980er-Jahren zum Hörfunk. Er verwirklichte Radiofeature, Hörspiele, Dokumentarfilme und Romane. Jüngste Auszeichnung: Hessischer Journalistenpreis 2020.

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