Schauer-Krimi über geheimnisvolle Selbstmorde

Clarimonde

Schwarz-Weiß-Bild einer Hand, die einen Handspiegel hält, darin ist ansatzweise das Gesicht einer jungen Frau zu erkennen. Die junge Frau steht in einer Wohnung vor dem Fenster.
Wer ist die rätselhafte Frau im Haus gegenüber vom Hotel? © Milica Veselinovic / EyeEm
Nach Hanns Heinz Ewers |
Drei Selbstmorde, ein Hotelzimmer, kein Motiv. Die Polizei steht vor einem Rätsel. Student Bracquemont will das Geheimnis entschlüsseln. Bald fällt ihm die junge Frau auf, die in der Wohnung auf der anderen Straßenseite lebt.
Paris 1900: Drei Männer haben sich bereits an dem Fensterkreuz des Hotelzimmers erhängt, ohne ersichtlichen Grund. Auch für Fremdeinwirken gibt es kein Indiz. Der Student Bracquemont, ein rationaler Beobachter, mietet sich im gleichen Hotelzimmer ein und will das dunkle Geheimnis mit Logik entwirren. Doch dann fällt ihm die junge Frau im Haus gegenüber auf und die Grenze zwischen Verstand und Wahnsinn verschwimmt.

Clarimonde
Nach Hanns Heinz Ewers
Regie: Uwe Schareck
Mit: Markus Meyer, Sven Lehmann, Rosemarie Fendel, Ernst Konarek, Wolfgang Höper, Walter Renneisen, Christian Brey
Ton: Rolf Knapp
Regieassistenz: Beate Becker 
Dramaturgie: Torsten Enders
Deutschlandradio Kultur 2011
Länge: 55‘25
Eine Wiederholung vom 23.05.2011

Hanns Heinz Ewers (1871–1943) war Autor von Prosa, Drehbüchern und satirischen Texten. Sein Bestseller „Alraune“ (1911) wurde mehrfach verfilmt. Er war ein Parteigänger und Propagandist der NSDAP, 1934 erfolgte jedoch ein Publikationsverbot. 

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