r_crusoe
Posthume Robinsonade
Von wittmann/zeitblom
Regie: die Autoren
Ton: Boris Wilsdorf
Deutschlandfunk/SWR 2021
Länge: 53‘24
Eine Wiederholung vom 13.02.2021
r_crusoe – Posthumane Robinsonade von wittmann/zeitblom

• Science-Fiction • Die Erde nach dem Aussterben der Menschheit. Wie geplant aktiviert der Hochleistungsrechner G.A.I.A. das Programm r_crusoe. Es modelliert im 3D-Druck-Verfahren ein neues humanes Wesen. Seine Mission: Wiederbesiedlung des Planeten.
Wie der berühmte Namensvetter Robinson streift auch r_crusoe durch verlassene Landschaften und stellt sich dank großzügiger Zugriffsmöglichkeiten auf Know-How, Ressourcen und Enhancement den Herausforderungen einer menschenleeren Welt. Erst als G.A.I.A. für ihn keinen Freitag vorsieht, gerät das Projekt ins Wanken. Zu stark sind die Muster des Humanen, zu groß seine Einsamkeit. Doch das selbstlernende System findet einen überraschenden Ausweg.
Ein Hörstück, in dem die Autoren mit Hilfe klangsynthetischer Mittel über die existenzielle Frage nach der Beschaffenheit von Realität meditieren: Ist die Welt eine leere Projektionsfläche, auf die der Mensch malt, oder existiert sie für sich allein ganz anders?
Christian Wittmann, geboren 1967 in München, ist Schauspieler, Regisseur, Hörspielmacher.
Zeitblom (Georg Falk-Huber), 1962 in Rosenheim geboren, ist Komponist, Musiker, Autor, Produzent.
Als wittmann/zeitblom realisieren sie seit 2010 gemeinsam Radioprojekte zwischen experimenteller Musikcollage, Radio-Oper und performativem Konzert. Außerdem erarbeiten sie audiovisuelle Installationen und Live-Performanceprojekte, auch im öffentlichen Raum. 2020 Hörspielpreis der Kriegsblinden für „Audio.Space.Machine“ (Deutschlandfunk/NDR/SWR in Zusammenarbeit mit der Interactive Media Foundation 2019).












