Der Amokläufer
Nach Stefan Zweig
Bearbeitung: Christoph Prochnow
Regie: Ulrike Brinkmann
Mit: Michael König, Hans Teuscher, Maxim Mehmet, Hans Diehl, Joachim Schönfeld, Falk Rockstroh, Joachim Bliese, Timur Isik, Joana Schümer
Komposition: Zeitblom
Ton und Technik: Bernd Friebel, Hermann Leppich
Regieassistenz: Alice Elstner
Dramaturgie: Torsten Enders
Deutschlandradio Kultur 2006
Länge: 53‘00
Eine Wiederholung vom 26.03.2006
Der Amokläufer – Krimi nach Stefan Zweig

Im Sarg an Bord des Überseedampfers liegt die junge Lady Hastings. Privatdetektiv Livingston sucht den Arzt, der zuletzt bei ihr war. Dr. Brand weiß, was geschah – aber manche Wahrheiten sind für den Auftraggeber nicht bestimmt.
1912 auf dem Atlantik. Für die Lady im Sarg ist es die letzte Reise aus dem fernöstlichen Batavia nach Europa. Im Auftrag von Lord Hastings, der den plötzlichen Tod seiner jungen Frau restlos aufgeklärt wissen will, begleitet Privatdetektiv Livingston die Überfahrt. An Bord des Überseedampfers macht er den deutschen Arzt Dr. Brand ausfindig, der die Wahrheit wissen müsste, denn ihn hatte die sterbende Lady zu Hilfe gerufen. Welche tragischen Verstrickungen ihn jedoch mit dem Geheimnis der stolzen Schönen verbinden und bis zum Äußersten treiben, wird man dem Ehemann kaum erklären können.

Stefan Zweig mit zweiter Frau (Lotte) um 1940.© picture alliance / dpa / Casa Zweig
Stefan Zweig (1881–1942) wurde weltweit durch seine Novellen berühmt, die Charaktere und Schicksale mit psychologischer Meisterschaft beschreiben. Zu den bedeutendsten gehören die Sammlung „Sternstunden der Menschheit“ (1927) und die „Schachnovelle“ (1941). Er starb im brasilianischen Exil.












