Orientierung in unruhigen Zeiten

Immer der Nase nach – vom Stallgeruch bis zum Stinkefinger

56:56 Minuten
Eine strichmännchenhafte Zeichnung einer Nase vor grünem Hintergrund, die Nase trägt einen Koffer und läuft zielstrebig in eine Richtung
Immer der Nase nach: Wie Gerüche Orientierung geben – und Entscheidungen, Erinnerungen und Zugehörigkeit prägen © Getty Images / Softulka
Von Henrik von Holtum |
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Man bemerkt den eigenen Geruchssinn oft erst, wenn einem etwas stinkt. Das Hören und Sehen kann einem in turbulenten Zeiten recht schnell vergehen, aber wir ahnen immer sofort, wenn etwas in der Luft liegt. Oder etwas faul ist im Staat.
Oft ist es die Nase, die Entscheidungen trifft: sich nicht riechen zu können reicht, um ein Verhältnis abzubrechen. Emotionen, Erinnerungen und Zugehörigkeiten sind stark an Gerüche gebunden; im Guten wie im Schlechten. Aber was duftet und was stinkt, ist oft gar nicht so leicht zu bestimmen. Könnte es die Nase sein, die in unruhigen Zeiten Orientierung bietet? Um diese Frage zu beantworten, unternimmt man am besten einen olfaktorischen Streifzug durch Wissenschaft, Pop, Literatur, Kunst und Musik.

Immer der Nase nach – vom Stallgeruch bis zum Stinkefinger
Von Henrik von Holtum

Regie: der Autor
Ton und Technik: Wolfgang Rixius und Caroline Thon
Redaktion: Thorsten Jantschek
Produktion: Deutschlandfunk 2026

Wiederholung am 28.04.2026, 22.05 Uhr, Deutschlandfunk Kultur

Henrik von Holtum aka Textor ist Musiker und Autor. Er ist Rapper und Produzent der HipHop-Formation Kinderzimmer Productions. Er macht Radio-Features und Hörstücke beispielsweise für den SWR, WDR, Deutschlandfunk und RBB und schreibt unter anderem für die Taz. Er hat klassischen Kontrabass studiert und unterrichtet Musik und Text am Institut für Pop-Musik der Folkwang Universität der Künste.

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