Das Tier der Zeit
Von Valère Novarina
Übersetzung, Funkeinrichtung und Regie: Leopold von Verschuer
Mit: Jens Harzer und Valère Novarina
Ton und Technik: Thomas Monnerjahn, Philipp Adelmann und Sonja Rebel
Regieassistenz: Anke Beims
Deutschlandradio Kultur 2016
Länge: 83'18
Eine Wiederholung vom 29.05.2016
Über das Menschsein
Und wenn uns die Dunkelheit zerreißt? Ein Mann spricht zu Tieren - von Dingen, über die man sonst oft schweigt. © David Wall / Getty Images
Das Tier der Zeit

• Existentialdrama • In diesem poetischen Hörspiel wird der Mensch zum „Irrtum, der lebt“ – gefangen zwischen Löchern und Grabinschriften, zwischen Sinn und Absurdität. Eine surreale Rede an die Tiere über Existenz und Identität.
Valère Novarina führt in eine fragmentarische Welt, in der die Grenzen zwischen Leben und Tod, Mensch und Tier verschwimmen. Das „Loch“ wird zum allgegenwärtigen Symbol – als Grab, als Leere im Inneren, als Öffnung zur Welt. Zwischen surrealen Sprachbildern entsteht ein Kosmos, der Gewissheiten über Identität und Sein grundlegend in Frage stellt.
Valère Novarina, geboren 1947 bei Genf, französisch-schweizerischer Autor, Regisseur und bildender Künstler. Seit seinem Debüt „L’Atelier volant“ (1974) prägt er die internationale Bühne mit sprachspielerischen Theatertexten, die vielfach ausgezeichnet wurden, zuletzt mit dem Ganzo Poetry Prize (2020).

Abgebildet: Der Autor Valére Novarina© Deutschlandradio / Sandro Most












