Trumps Angriffe auf US-Universitäten

Wissenschaft unter Druck

April 2025: Hunderte von Dozentinnen, Studierenden, Forschern und Mitarbeiterinnen von New Yorker Universitäten versammelten sich, um gegen die Politik und die Kürzungen der Mittel für den Hochschulbereich unter der Regierung Donald Trumps zu protestieren,
Hunderte von Studierenden, Dozentinnen, Forschern und Mitarbeiterinnen von New Yorker Universitäten protestieren 2025 in Manhattan © picture alliance / Xinhua News Agency / Ada Zhang
Von Egon Koch |
Seit Donald Trump wieder Präsident ist, hat sich die Lage an US-Universitäten drastisch verändert: Studierende fürchten Abschiebungen, Wissenschaftler verlieren ihre Stellen und wichtige Forschungsprojekte werden gestrichen.
Im Jahr 2025 streicht die Regierung unter Trump den Universitäten Columbia und Harvard Fördermittel in Milliardenhöhe. Die offizielle Begründung lautet: Die Hochschulen hätten nicht genug gegen die Belästigung jüdischer Studierender unternommen.
Columbia-Professor Michael Thaddeus sieht darin eine politische Agenda: Debatten über den Nahen Osten sollen Israel gegenüber weniger kritisch sein. Und das sei nur der Anfang: Auch Themen wie Geschlechtervielfalt, soziale Ungleichheit, Klimawandel oder Impfstoffe sollen künftig nur noch im Sinne der Regierung behandelt werden.
Autor Egon Koch fragt: Wie frei ist die Wissenschaft in den USA heute? Und: Wie wehren sich die Universitäten? 

Wissenschaft unter Druck 
Trumps Angriffe auf US-Universitäten 
Von Egon Koch 
Regie: Eva Solloch 
Redaktion: Greta Hey, Wolfgang Schiller 
WDR/SWR/ORF/Deutschlandfunk 2026

Egon Koch, Jahrgang 1955, verbrachte seine Kindheit auf dem Rheinschiff »Rabelais“. In Berlin studierte er Germanistik und Theaterwissenschaften. Er ist Autor zahlreicher Radiofeatures, Hörspiele, Dokumentarfilme und Romane. Jüngste Auszeichnungen: Hessischer Journalistenpreis 2020, Columbus Radiopreis 2022. Zuletzt: „Ein Fluss muss fließen“ – Wo Wasserkraft mehr schadet als nutzt (Dlf/ORF 2024). 

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