Afghanische Geflüchtete nach der Migrationswende

Die Zusage

ISLAMABAD, PAKISTAN – 5. OKTOBER 2022: Afghanische Flüchtlinge, die nach der US-Besetzung im Jahr 2001 geflohen sind, leben unter schlechten Bedingungen im Flüchtlingslager Basti in Islamabad, Pakistan.
Afghanische Flüchtlinge in Pakistan © Anadolu Agency via Getty Images / Anadolu
Von Simon Brückner und Michael Mai |
Besonders gefährdeten Afghaninnen und Afghanen sagte die Bundesregierung 2021 die Einreise zu. Vier Jahre später sitzen noch immer mehr als 2000 von ihnen in Pakistan fest und fürchten um ihr Leben. Wie kann das sein?
Mohammad Haqparast sang über Demokratie und wurde dafür von den Taliban verhaftet. In seinem Heimatland Afghanistan ist der Musiker nicht mehr sicher. Mit dem Bundesaufnahmeprogramm versprach die damalige Bundesregierung ihm und vielen anderen Schutzsuchenden ein humanitäres Visum. Die Geflüchteten durchliefen langwierige Verfahren mit aufwendigen Sicherheitsprüfungen. Doch viele sitzen noch immer in Pakistan fest. Wie kann es sein, dass eine Zusage scheinbar nichts mehr wert ist?

Die Zusage
Afghanische Geflüchtete nach der Migrationswende
Von Simon Brückner und Michael Mai
Regie: Roman Ruthardt
Ton: Hermann Leppich
Dramaturgie: Nele Dehnenkamp
Deutschlandfunk 2026
Länge: 43'39

Simon Brückner studierte Kulturwissenschaften, Soziologie und Europäische Ethnologie. Er arbeitet als Dokumentarfilmer und Autor für Sachbücher und Features. Seine Filme wurden weltweit gezeigt und vielfach ausgezeichnet. 

Michael Mai studierte Rechtswissenschaft und arbeitete als freiberuflicher Rechtsanwalt. Er war Rechtsreferendar an der Akademie der Künste in Berlin und engagiert sich für gefährdete Kunstschaffende und zivilgesellschaftliche Akteure. 

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