Klangkunst über Umweltverschmutzung in Tarent

Ektefra

Die Kuppel des Stahlwerks in Tarent, davor Häuser und das Meer im Abendrot.
Was kommt nach dem Stahlwerk in Tarent? © Alessandra Eramo
Von Alessandra Eramo |
Seit fünfzig Jahren verschmutzt ein Stahlwerk die italienischen Stadt Tarent – eine ökologische Katastrophe. Was kommt danach? Klangkünstlerin und Vokalistin Alessandra Eramo entwirft gemeinsam mit Menschen vor Ort die Soundscapes einer Zukunft ohne Industrie.
„Ektefra“ ist aus dem Altgriechischen abgewandelt und bedeutet „aus der Asche“. Für die in Tarent geborene Alessandra Eramo wird das Wort zum Ausgangspunkt ihrer Suche nach Hoffnung, Zukunft und Regeneration einer zermürbten Umwelt. „Wie wird die Stadt klingen, wenn die Industrie einmal abgezogen ist?“, fragt sie ehemalige und gegenwärtige Bewohnerinnen und Bewohner – und lauscht weiteren Zeugen: dem Wind, dem Meer, den Flüssen.

Ektefra
Von Alessandra Eramo

Stimme, Text, Field Recordings und Elektronik: Alessandra Eramo
Mit: Janine Eisenächer
Im O-Ton: Wendelin Büchler, Irene Selma Büchler, Valeria Caputo, Cristina Carriere, Cristina Cassese, Paolo Cottino, Mariangela Fabiani, Gaetano Eramo, Francesco Esposito, Andrea Lumaca, Gabriella Mastrangelo, Emilio Rapanà
Komposition: Alessandra Eramo
Kontrabass: Klaus Janek
Klavier: Emilio Rapanà
Künstlerische Assistenz: Wendelin Büchler
Deutschlandfunk 2026

Alessandra Eramo wurde in Tarent geboren und lebt heute als Klangkünstlerin und Vokalistin in Berlin. Ihr Klanginstallationen und Live-Performances beschäftigen sich mit Fragen des Körpers, der Erinnerung, der Migration und der Ökologie.

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