I kann ned autofahren - und jetzt?! (2/2)
Fahrschule, Selbstermächtigung und bequemer Feminismus
Von Elisabeth Hager
Regie: die Autorin
Redakteurin: Tina Klopp
Deutschlandfunk 2026
Wiederholung am 07.07.2026, 22.05 Uhr, Deutschlandfunk Kultur
2: I kann ned autofahren - und jetzt?!
Lieber eine faule Feministin als gar keine! © Deutschlandradio/Ingrid Wenzel
Fahrschule, Selbstermächtigung und bequemer Feminismus

Kann man das Patriarchat stürzen, wenn man nicht mal das eigene Auto aus der Garage bekommt? Über das Ende der Bequemlichkeit.
In dieser Sendung bricht Elisabeth ein Tabu: nämlich das der feministischen Bequemlichkeit. Nach und nach erhärtet sich in ihr der Verdacht, dass die Fahrangst womöglich nur die Spitze eines Eisbergs ist, und dass sich unter der Oberfläche noch mehr bittere Wahrheiten verbergen. Es geht um den Luxus der Passivität finanziell, technisch, existenziell. Und den Versuch ihrer Überwindung. Unterstützt von einer engagierten Fahrlehrerin und ihrer 70-jährigen Mutter, die nach einem halben Jahrhundert Beifahrersitz nun ebenfalls den Seitenwechsel wagt, begibt sich Elisabeth auf eine Reise zur technischen Souveränität.
Elisabeth R. Hager, geboren 1981, aufgewachsen in Tirol, ist Schriftstellerin und Klangkünstlerin. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien. Ihr dritter Roman, „Der tanzende Berg“, erschien 2022. Als Teil der Gruppe „Liquid Center“ veröffentlichte sie 2024 den feministischen Kollektivroman „Wir kommen“ zu weiblichem Begehren, Sex und Alter. Zuletzt lief im Deutschlandfunk ihr künstlerisches Feature „GLORIA - Oder: Die erfüllten Wünsche“. Sie lebt mit ihrer Familie zwischen Berlin, den Alpen und Neuseeland.












