CRASH
Eine Suche nach Lichtblicken in dunklen Zimmern
Von Ina-Lene Dinse
Redaktion und Dramaturgie: Lisa Steck
Regie: Dörte Fiedler
Ton und Technik: Alexander Brennecke
Deutschlandfunk 2026
CRASH - Eine Suche nach Lichtblicken in dunklen Zimmern

Wenn sich ihr Freund um Svenja kümmert, pinkelt er nachts in Flaschen, damit er sie bloß nicht weckt. Denn Svenja ist sehr krank, jeder Sinnesreiz ist eine Zumutung für sie. Über das Ausharren im Dunkeln und die Hoffnung auf Erkenntnisse über ME/CFS.
ME/CFS ist eine Autoimmunerkrankung, für die es aktuell keine Behandlung gibt. Seit meine Freundin Svenja nach ihrer Long-Covid-Erkrankung die Diagnose ME/CFS erhalten hat, bekomme ich nur noch wenige Lebenszeichen von ihr. Ich will sie auf dem Hof ihrer Eltern besuchen, den ich noch aus Kindertagen kenne. Jetzt liegt sie dort schon seit mehreren Jahren in einem kleinen abgedunkelten Zimmer, isoliert von der Außenwelt, gefangen in ihrem erkrankten Körper.
Der Name der Protagonistin wurde auf ihren Wunsch hin geändert, ist aber der Redaktion bekannt.
Ina-Lene Dinse, 1991 an der holsteinischen Ostsee geboren, ist Autorin für Film und Radio. Sie studierte Drehbuch an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin und gründete mit zwei Kolleginnen das Schreibkollektiv Fieber.














