Liebesgeschichten im Zeitalter von Tinder

    Neues Lieben

    54:34 Minuten
    Street Art in Bryne, Norwegen. Auf einer Wand sieht man die Darstellung eines Pärchens, beide tragen medizinische Masken und sind im Begriff, sich zu küssen.
    Corona Street Art in Bryne, Norwegen © unsplash/ Daniel Tafjord
    Von Wiebke Keuneke · 17.12.2021
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    Seit bald neun Jahren gibt es Tinder, die Online-App für Liebe, Sex und Zärtlichkeit. Haben Dating-Apps das Liebesleben der Deutschen verändert oder spiegeln Apps wie Tinder eigentlich nur den gesellschaftlichen Wandel, der ohnehin längst stattgefunden hat?
    Auch die Corona-Pandemie hat Einfluss auf das Liebesleben der Deutschen - und somit auf die Dating-Plattformen. „Corona-Buddies“ ist der Begriff, der sich etabliert hat für das eine, letzte Date, das man dort noch gefunden hat kurz vor dem Lockdown, und dem man unter normalen Bedingungen vielleicht nicht ganz so lange die Treue gehalten hätte.
    Die Hörerinnen und Hörer tauchen ein in die Datinggeschichten unterschiedlichster Menschen, seien sie hetero, homo, bi, non-binär, dick oder dünn, mit Behinderung oder mit Migrationshintergrund. Wie ernsthaft, humorvoll, oberflächlich, bestärkend oder zerstörend ist das Geschäft mit dem Onlinedating wirklich?
    Ohne sich auf eine klare Antwort festzulegen, erzählt das Feature viele lustige, ein paar traurige, auf jeden Fall aber reichlich unterhaltsame Geschichten von der Liebe in Zeiten des Internets.

    Neues Lieben
    Liebesgeschichten im Zeitalter von Tinder
    Von Wiebke Keuneke

    Regie: Matthias Kapohl
    Es sprachen: Andreas Laurenz Maier und Andreas Potulski
    Ton und Technik: Oliver Dannert und Michael Morawitz
    Redaktion: Tina Klopp
    Produktion: Deutschlandfunk 2021

    Wiebke Keuneke, geboren 1981 in Celle, lebt und arbeitet als freie Journalistin für Hörfunk und Fernsehen in Berlin. In ihren Features beschäftigt sie sich oft mit Gesellschaften im Wandel.