Mitternachtskrimi

Tod im Moor

Von Gerhard Jäckel |
Die Gerichtsmediziner im Fernsehen machen es vor. Dank modernster Technik sind Täer auch nach Jahrzehnten noch zu ermitteln. Doch das war nicht immer so. In "Tod im Moor" aus dem Jahre 1979 ermitttelt die Polizei noch ganz ohne Computeranalysen - kann sie den Mörder trotzdem fassen?
1973 findet man bei wissenschaftlichen Ausgrabungen in der Lüneburger Heide eine Moorleiche. Kriminaltechnischen Untersuchungen zufolge wurde der Mann 25 Jahre zuvor erschlagen. Noch ist der Mord nicht verjährt, nach der langen Zeit ist die Chance jedoch gering, ihn noch aufzuklären. Wer ist der Mörder? Lebt er überhaupt noch? Wenn ja, besteht die Chance, ihn zu überführen?

Die wenig erfolgversprechende Aufgabe wird einem jungen Kriminalassistenten übertragen. Seine hartnäckigen Recherchen bringen Unruhe in das kleine Heidedorf. In den Wirren der Nachkriegszeit geschah mancherlei außerhalb der Legalität, Schiebereien waren an der Tagesordnung. Aber ein Mord?

Gerhard Jäckel schrieb Drehbücher für die Fernsehreihe "Zahn um Zahn", mehrere Folgen für "Polizeiruf 110" und über 20 Hörspiele für den DDR-Rundfunk.

Regie: Wolfgang Brunecker
Darsteller: Klaus-Joachim Nietz, Gerd Ehlers, Elfriede Née, Günter Polensen, Marga Legal u.a.
Produktion: Rundfunk der DDR 1979
Länge: ca. 30'

Anschließend: Krimi-Vorschau