Mitternachtskrimi

Roter Stern, Winterorbit

Von William Gibson und Bruce Sterling |
Im Jahr 2030 hat die Weltmacht Sowjetunion auch die Vorherrschaft im All. Sie hat die Raumstation Kosmograd in den Himmel gestanzt, die mittlerweile aber nicht mehr rentabel ist. Leiter des dortigen "Museums des sowjetischen Triumphs im Weltraum" ist Juri Wasilewitsch Korolew, der einst als Erster einen Fuß auf den Mars setzte.
Er scheint dazu bestimmt zu sein, im sozialen Mikrokosmos der schrottreifen Station zu verenden. Bis eines Tages amerikanische Raumfahrtpioniere an die Schleusentür klopfen.

Übersetzung aus dem Amerikanischen: Roland Fleissner
Bearbeitung: Antonia Rothe und Marie-Anne von Busse
Komposition: Max Rothe
Sounddesign und Realisation: Marie-Anne von Busse
Darsteller: Günter Schoß, Götz Schulte, Thomas Esser u.a.
Produktion: HFF "Konrad Wolf" Potsdam-Babelsberg 2005
Länge: ca. 54'

William Gibson, geboren 1948, prägte in seinem ersten Roman "Neuromancer" (1984) den Begriff "Cyberspace".

Bruce Sterling, geboren 1954, wurde bekannt durch die Romane "Schismatrix" (1985) sowie "The Difference Engine" (1990, mit William Gibson).