Koranschüler

Ein Schüler im Madrasa im indischen Deoband lernt nach Mitternacht. © Farish Noor/Zentrum Moderner Orient
Von Christian Brüser · 02.09.2008
"Universitäten des Jihad", "Brutstätten des Hasses" oder "Kaderschmieden der Taliban" - mit solchen Bezeichnungen versieht man in westlichen Medien die pakistanischen Madrasas. Führende Köpfe der Taliban haben ihre geistige Schulung in den pakistanischen Madrasas erhalten, von dort rekrutierten sich Mitglieder der al-Qaida, Militante, die in Kashmir kämpften, und Selbstmordattentäter.
Der Alltag der Koranschulen und der islamischen Universitäten ist im Westen kaum bekannt. Wie ist der Tagesablauf durch Gebets- und Studienzeiten geregelt? Welche Fächer und Inhalte werden unterrichtet? Welche Charaktereigenschaften versuchen die Lehrer bei ihren Schülern zu entwickeln? Mit welchen Zielen studieren die jungen Männer?

Christian Brüser zeichnet ein akustisches Bild vom Innenleben der Koranschulen.


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