Hörspiel über Unglaubliches inmitten der ganz normalen Realität

    Katzenzungen

    Katzenaugennebel: Auch das himmlische Katzenauge erspäht keine Leber
    Katzenaugennebel: Auch das himmlische Katzenauge erspäht keine Leber © NASA/ESA
    Von Irmgard Maenner |
    Eine Frau verwandelt sich in eine Tüpfelhyäne, Personen verschwinden auf mysteriöse Weise: Inmitten der normalen Realität spielt sich Unglaubliches ab. Ein Hörspiel über das Absurde, das beständig durch die Allgegenwart des Banalen schimmert.
    Der Schwarm eines Literaturkränzchens krümmt sich beim Flamenco halbnackt auf dem Fußboden. Und im Brustkorb der Frau nistet ein Drache, den sie unschädlich machen muss. In Irmgard Maenners "Katzenzungen" spielt sich Unglaubliches inmitten der ganz normalen Realität ab und durch die banale Alltäglichkeit schimmert, ziemlich beunruhigend, immer das Absurde durch.

    Regie: Judith Lorentz
    Komposition: Jean Szymczak
    Darsteller: Anna Thalbach, Axel Wandtke, Bernhard Schütz, Stefan Kaminski u.a.
    Produktion: Südwestrundfunk/ Deutschlandradio Kultur 2006
    Länge: 49'13

    Irmgard Maenner, geboren 1959 in Waldsassen (Bayern), lebt als freie Autorin in Berlin, schreibt Prosa, Hörspiele, Features. Zuletzt: "Bitte achten Sie nicht auf mein Lächeln" (mit Jeannette Witte, DLR Berlin/RB 2003) und "Das Gewehr lebt" (DKultur 2006).

    Wiederholung vom 8. November 21:33 Uhr