Kampf im Äther oder Die Unsichtbaren

Der Autor gehörte zu den skandalumwitterten Dramatikern der Weimarer Republik. © AP Archiv
Nach dem gleichnamigen Roman von Arnolt Bronnen · 03.11.2013
1935 erschien jener Schlüsselroman, der die Entstehung des Rundfunks in Deutschland im Spannungsfeld von großen und kleinen Machtinteressen ins Visier nahm. Der unter dem Pseudonym A. H. Schelle-Noetzel schreibende Autor gehörte zu den skandalumwitterten Dramatikern der Weimarer Republik.
Er kannte die Verhältnisse im Berliner Funkhaus seit 1928. Das Erscheinen des Romans wurde für den zeitweiligen Parteigänger von Joseph Goebbels zum Karrierehindernis: 1937 wurde er aus der Reichsschrifttumskammer ausgeschlossen.

Bearbeitung: Jürgen Peters und Oliver Sturm
Regie: Oliver Sturm
Mit: Klaus Manchen, Swetlana
Schönfeld, Peter Fitz, Christian Redl, Kathrin Angerer u.a.
Ton: Peter Kainz
Produktion: HR/DKultur/SWR 2007
Länge: 87’02


Arnolt Bronnen(1895-1959)kam 1920 von Wien nach Berlin, arbeitete 1928-35 in der Reichsrundfunkgesellschaft. 1937 Berufsverbot, 1943 Rückkehr nach Österreich, Wendung zum Kommunismus. 1955 Übersiedelung nach Ost-Berlin.