Hörspiel über das Verlassen

Ruhepuls, Rom

47:36 Minuten
Stadtansicht von Rom: Via dei Fori Imperiali, Kolloseum, Foro Romano, Forum Romanum
Stadtansicht von Rom Via dei Fori Imperiali Kolloseum Foro Romano Forum Romanum Altstadt Rom L © imago / imagebroker / Valentin Wolf
Von Frieda Paris  · 27.05.2020
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Auf der Aussichtsplattform der Blick durchs Fernrohr vom Hügel auf die Stadt. Ein Er, eine Sie, ein Padre Squirrel nebst 32 oder 34 Eichhörnchen, die zum richtigen Zeitpunkt zur Hilfe kommen.
"Verhaftet in deiner Vorstellung" war der letzte Satz, ehe er ihr Gesicht aus seinen Händen fallen ließ. Sie, auf dem Hügel, versucht zu verstehen, was da gerade passiert ist, "dass soeben wieder einmal wer gegangen war, ohne sich umzudrehen." Mit Padre Squirrel, genannt P.S., auf der Aussichtsplattform schaut sie durch den Sucher. Sie hätte die Doktorarbeit der Mutter über die Täter-Opfer-Beziehung bei Tötung durch Strangulation nicht einpacken sollen. P.S. rät: "Die Zeit der Apostrophe ist vorbei. Aufwachen, durchschütteln."
Ausschnitt
Veronika Bachfischer als "Sie"
Veronika Bachfischer als „Sie“© Deutschlandradio / Sandro Most
Markus Meyer als "Erzähler" und "Er"
Markus Meyer als „Erzähler“ und „Er“© Deutschlandradio / Sandro Most

Ruhepuls, Rom
Von Frieda Paris
Regie: Anouschka Trocker
Mit: Veronika Bachfischer, Markus Meyer, Friedhelm Ptok, Maren Kroymann
Komposition: Seby Ciurcina
Ton: Jean Szymczak
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018
Länge: 47'31
Eine Wiederholung vom 31.10.2018
Anschließend:
Lene Albrecht im Gespräch mit Frieda Paris (gekürzt)
Deutschlandfunk Kultur 2018
Länge: 7'53

Anouschka Trocker (Regie), Jean Szymczak (Ton), Jürgen A. Meister (Assistent) und Veronika Bachfischer (v. lks.) 
Anouschka Trocker (Regie), Jean Szymczak (Ton), Jürgen A. Meister (Assistent) und Veronika Bachfischer (v. lks.) © Deutschlandradio / Sandro Most
Frieda Paris, geboren 1986 in Ulm, lebt in Wien. Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Wien und Paris und Studium der Sprachkunst in Wien. 2016 START-Stipendiatin des Bundeskanzleramtes Wien. Schreibt Lyrik, veröffentlicht im Online- und Printjournalismus. Zuletzt: ‚Tracing Pjotr Zak’ (EURORADIO/Ars Acustica Group 2017).
Frieda Paris sitzt auf einem Stuhl in einem Gartencafé, hat eine dunkle Mütze auf und einen weißen Mantel an
.© Foto: Annabelle-Theresa Kuhm