schlecht gesehen schlecht gesagt
Der Text, erschienen 1981, kreist um das Warten auf die Bewohnerin einer Kate in einer nicht näher definierten Steinöde. Während in "Gesellschaft" das Hören im Vordergrund stand, ist der Protagonist in "schlecht gesehen schlecht gesagt" das Auge, der Blick: "Genug. Schneller. Schnell sehen, damit der Stuhl nicht abweicht wie alles nach seinem Ebenbild. Minimal geringer. Nicht mehr. Auf dem besten Weg zur Inexistenz, wie zur Null das Unendliche. Es schnell zu sagen"...
In vielen seiner Texte wechselte Beckett von seiner Muttersprache Englisch zur Fremdsprache Französisch, weil ihn das Schreiben in der fremden Sprache zu einer Vereinfachung der Sätze zwang und ihm ermöglichte, einem überlieferten Form-Inhalt-Verhältnis zu entgehen.
Übersetzung aus dem Französischen: Elmar Tophoven
Regie: Ulrich Lampen
Darsteller: Isolde Barth, Natascha Parry und Jens Wawrczek
Produktion: Bayerischer Rundfunk/ Deutschlandfunk 2004
Länge: 59’
Samuel Beckett (1906-1989), irischer Schriftsteller, Dramatiker und Erzähler, 1953 Weltruhm mit "Warten auf Godot", 1969 Nobelpreis für Literatur.
Übersetzung aus dem Französischen: Elmar Tophoven
Regie: Ulrich Lampen
Darsteller: Isolde Barth, Natascha Parry und Jens Wawrczek
Produktion: Bayerischer Rundfunk/ Deutschlandfunk 2004
Länge: 59’
Samuel Beckett (1906-1989), irischer Schriftsteller, Dramatiker und Erzähler, 1953 Weltruhm mit "Warten auf Godot", 1969 Nobelpreis für Literatur.
