Selbstbestimmt begehren

Heterotopia

Eine Hand greift in die Haut eines anderen Menschen.
Begehren ist vielfältig © EyeEm / Photo by Stefano DV
Von Luise Voigt |
• Doku-Hörspiel • Selbstbestimmte Sinnlichkeiten und Geschlechterrollen: Fünf Personen berichten über vielfältiges Begehren und die Suche nach ihrer sexuellen Identität jenseits von gesellschaftlichen Vorstellungen.
Sie leben die Utopie eines sexuell befreiten und von Geschlechterrollen losgelösten Miteinanders. Ihre Stimmen erzählen selbstbestimmt und unaufgeregt von individuellen Begegnungen. Sie sehen und begehren mit ganz eigenen Augen, unabhängig von gesellschaftlicher Konvention.
Wir begleiten sie und erfahren, wovon sie angezogen wurden und über welche Stationen sie die Suche nach ihrer sexuellen Identität geführt hat. Ihr Sprechen eröffnet einen Möglichkeitsraum für einen spielerischen Umgang mit Körper und Begehren.

Heterotopia
Von Luise Voigt
Regie: die Autorin
Mit: Maria Hartmann, Fabian Kulp, Pirmin Sedlmeir, Anjorka Strechel, Oda Zuschneid
Komposition: Friederike Bernhardt
Ton und Technik: Andreas Stoffels, Gunda Herke, Sonja Rebel
Deutschlandfunk Kultur 2018
Länge: 54'37
Eine Wiederholung vom 11.03.2019

Luise Voigt, geboren 1985, ist Regisseurin, Autorin und Medienkünstlerin. Studium der Angewandten Theaterwissenschaften in Gießen. Sie inszeniert in der freien Theaterszene, an zahlreichen Stadttheatern und realisierte preisgekrönte Hörspiele. Zuletzt für Deutschlandfunk Kultur: „Holzschnitzer – wo ist denn die Sonne direkt über uns?“ (2016) und „Fünf Flure, eine Stunde“ (mit HR/SWR 2019).

Essay von "Heterotopia"-Autorin Luise Voigt über ihr radio-künstlerisches Konzept und einen fragwürdigen Identitätsbegriff:
Hörspiel "Heterotopia" - Wie verborgene Gedanken hörbar werden
(Deutschlandfunk Kultur, Hörspielmagazin, 05.03.2019)