Die Kassette zwischen Nostalgie und Renaissance

    Bandsalat, liebevoll zubereitet

    54:07 Minuten
    Eine grüne Musikkassette liegt auf einem Steinboden
    Nicht nur die Vinylschallplatte, sondern auch die Musikkassette erlebt eine Renaissance © dpa - picture alliance / Maximilian Schönherr
    Von Jan Decker · 22.08.2021
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    Kassettenfach öffnen. Kassette einlegen, Play drücken, Sound genießen. So leicht. So analog. So vergangen. Oder vielleicht doch nicht? In den letzten Jahren erlebte die Kassette eine Renaissance.
    Die vom Erfinder Lou Ottens 1963 vorgestellte Kompaktkassette, ein Tonträger zur elektromagnetischen analogen Aufzeichnung und Wiedergabe von Tonsignalen, ist aus unserem Alltag weitgehend verschwunden.
    Bis auf wenige Nischen, in denen sie sich hält: in Autoradios zum Beispiel oder als Hörspiel- und Hörbuchkassette für Kinder. Kinderleicht ist ihre Bedienung: Einlegen in das Kassettenfach, Play drücken, los geht’s. Und robust ist sie auch, im Gegensatz zu Schallplatte und CD toleriert sie Hitze und Staub.
    Bis in die 1990er-Jahre war die Kassette eines der meistgenutzten Audiomedien, trotzdem wurde sie durch digitale Techniken vom Markt verdrängt. Doch überraschenderweise erlebt die Kassette gerade bei jungen Bands eine Renaissance als Verbreitungsmedium.

    Bandsalat, liebevoll zubereitet
    Die Kassette zwischen Nostalgie und Renaissance
    Von Jan Decker

    Regie: Susanne Krings
    Es sprach: Robert Dölle und der Autor
    Ton und Technik: Christoph Rieseberg und Jens Müller
    Redaktion: Klaus Pilger
    Produktion: Deutschlandfunk 2018
    Eine Wiederholung vom 27.05.2018