Die Gegenwart von Leif Randt ist pastellfarben

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    Leif Randt, deutscher Schriftsteller, aufgenommen am 25.03.2015 in Mainz bei "lesenswert", der Literatursendung des SWR.
    Der Schriftsteller Leif Randt (geb. 1983) lebt in Maintal-Ost und Berlin. © picture alliance / Erwin Elsner
    Von Simone Hamm · 02.07.2021
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    Leif Randts Romane spielten in einem surrealen London, in einer nahen Zukunft am hippsten Ort des Universums, in der parallelen Nebengegenwart. Mit seinem jüngsten Roman „Allegro Pastell“ ist er in der Jetztzeit angekommen. Seine Protagonisten, die Millenials, beschäftigen sich mit nichts lieber als mit sich selbst.
    Thematisches Zentrum ist eine Fernbeziehung zwischen Maintal und Berlin. Dabei geht Leif Randt stark ins Autobiografische. Sein Zuhause in Maintal empfindet er immer wieder als skurril, auf Wanderungen durchs Naturschutzgebiet kommt er zum Nachdenken. An Berlin schätzt er das laute Nebeneinander verschiedenster Kulturen. Er findet Berlin-Neukölln weit weniger kaputt und gefährlich als in den Medien dargestellt.
    Auf langen Spaziergängen - zwischen Großstadtplätzen und hessischen Joggingstrecken - erzählt er vom Wechsel zwischen diesen Welten und warum er Mode nicht weniger wichtig findet als Politik.

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    Die Gegenwart von Leif Randt ist pastellfarben
    Von Simone Hamm

    Regie: Matthias Kapohl
    Es sprachen: Svenja Wasser und Sebastian Schlemmer
    Ton und Technik: Wolfgang Rixius und Hanna Steger
    Redaktion: Tina Klopp
    Produktion: Deutschlandfunk 2021

    Leif Randt, 1983 geboren, Autor. Er schreibt Romane und Hörspiele. Er studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. Sein Debüt war der Roman: "Leuchtspielhaus" (2009). Es folgten: "Schimmernder Dunst über CobyCounty" (2011) sowie "Planet Magnon" (2015). Neben einigen Preisen erhielt er 2010 den Nicolas-Born-Debütpreis, 2012 den Düsseldorfer Literaturpreis, 2013 war er Stipendiat der Villa Aurora in Los Angeles und 2016 erhielt er den Erich-Fried-Preis.