Die Farm
Nach dem Roman von Raymond Federman
Bearbeitung und Übersetzung: Gaby Hartel
Regie: Norbert Schaeffer
Mit: Matthias Habich, Maren Kroymann
Ton und Technik: Lutz Pahl und Barbara Zwirner
Regieassistenz: Marcus Mohr
Deutschlandfunk Kultur 2005
Länge: 55'57
Eine Wiederholung vom 19.09.2006
Hörspiel über das Überleben im besetzten Frankreich
Als Einziger aus seiner Familie überlebte Raymond Federman die Nazizeit - versteckt als Arbeiter auf einem französischen Bauernhof © Ronan Houssin / IMAGO / NurPhoto
Die Farm

• Erinnerungen • Während des Zweiten Weltkriegs überlebt Raymond Federman als Arbeiter auf einem Bauernhof die Verfolgung durch die Nazis im besetzten Frankreich. 50 Jahre später bereist er die Gegend als amerikanischer Tourist.
1942: Raymond war 13 Jahre alt, als er sich in die „unbesetzte Zone“ Frankreichs durchschlug und als billige Arbeitskraft auf einem Bauernhof unterkam. Ein „zufällig Überlebender“. Als einziger seiner Familie entging er dem Zugriff von Polizei und Gestapo.
Über ein halbes Jahrhundert später reist Federman mit seiner Frau nach Südfrankreich. Als amerikanischer Tourist erlebt er ein komisches Roadmovie, eine seltsame Reise in die Vergangenheit. Vielstimmig sind die Erinnerungen an die Zeit auf der Farm: Kollaboration, Landarbeit und Liebeserlebnisse. Wie hat sich Frankreich während der Besatzung verhalten, wie geht es heute mit dieser Vergangenheit um?
Raymond Federman (1928–2009) lebte seit 1947 in den USA. Seit den frühen 1960er-Jahren zählte der Schriftsteller und Literaturwissenschaftler zu den führenden Vertretern der amerikanischen Avantgarde. „My Body in 9 Parts“ (Deutschlandradio Kultur 2008) erhielt 2009 den Prix Italia.










