Der Spielplatz zwischen Utopie und Dystopie

    Auf Sand gebaut

    54:01 Minuten
    Ein kleiner Junge auf einem Klettergerüst.
    Für die Entwicklung der Kinder ist es sehr wichtig, dass sie frei draußen spielen können. © imago / Westend61
    Von Susanne Luerweg und Sabine Oelze · 20.03.2022
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    Der Spielplatz ist ein Nebenprodukt der industrialisierten Stadt des 20. Jahrhunderts. In ihm konzentrieren sich wie kaum anderswo Vorstellungen zu Erziehung und Stadtplanung, Kreativität und Kontrolle. Wie sieht der ideale Spielplatz der Zukunft aus?
    Als öffentlicher Ort ist der Spielplatz nicht nur Sehnsuchtsort für Kinder. Er ist auch ein Imagefaktor, Laufsteg für die Helikopter-Eltern von heute. An ihm lässt sich ablesen, wie viel Geld die Kommunen haben, in dem er steht.
    Ende des 19. Jahrhunderts wurden die ersten Spielplätze gebaut, zunächst als Outdoor-Turnhallen zur körperlichen Ertüchtigung. Im Laufe des 20. Jahrhunderts entstanden – geprägt auch durch die Reformpädagogik – Abenteuerspielplätze mit Wasser, Sand und Baustoffen bis hin zu Spielskulpturen und anti-institutionellen Spielkonzepten.
    So sind Spielplätze auch zu Dokumenten der Stadtentwicklung geworden. Die Autorinnen treffen Architekten, Stadtplanerinnen, Blogger, Wissenschaftlerinnen, Eltern – und Kinder.

    Auf Sand gebaut
    Der Spielplatz zwischen Utopie und Dystopie
    Von Susanne Luerweg und Sabine Oelze

    Regie: Uta Reitz
    Es sprachen: Annika Schilling und Martin Bross
    Ton und Technik: Daniel Dietmann und Angelika Brochhaus
    Redaktion: Klaus Pilger
    Produktion: Deutschlandfunk 2019
    (Wiederholung vom 17.02.2019)

    Susanne Luerweg lebt und arbeitet in Köln. Studium Anglistik und Romanistik in Aachen, Köln, Barcelona und auf Teneriffa. Redakteurin, Moderatorin für Kunst- und Kultursendungen im öffentlich rechtlichen Rundfunk sowie Autorin für Features, Berichte und Interviews an der Schnittstelle von Pop-und Hochkultur.

    Sabine Oelze lebt und arbeitet in Köln. Sie ist Kunst- und Kulturjournalistin für Print, Online und Hörfunk, Kuratorin von Ausstellungen sowie Initiatorin des "Audioarchiv Kunst", einem Oral-History-Podcast mit Zeitzeugen-Interviews zu den Anfängen der zeitgenössischen Kunst im Rheinland.