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Vor 125 Jahren wurde Anna Seghers geboren. Große Teile ihres erzählerischen Werkes gehören bis heute zum festen Bestand der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts, etwa „Das siebte Kreuz“, „Transit“ oder „Der Ausflug der toten Mädchen“.
Die Jüdin und Kommunistin Anna Seghers floh 1933 vor den Nazis ins Exil. Dort schrieb die Autorin bekannte Romane wie „Das siebte Kreuz“ und „Transit“. Das Hoffnungsvolle in ihren Exiltexten, die Sehnsucht nach Glück, ist auch heute aktuell.
Als Jüdin und Kommunistin muss die Schriftstellerin Anna Seghers vor den Nationalsozialisten fliehen. Die Texte, die sie nach ihrer Rückkehr aus dem mexikanischen Exil schreibt, sind die erste dekoloniale Literatur in Deutschland, sagt die Literaturwissenschaftlerin Maud Meyzaud.