Das Subharchord / Der Atem Viracochas

Von Angelika Perl / Ursula Weck |
Töne, die es so bisher nur auf dem Trautonium gab. Ende der 50er Jahre beginnt in Ost-Berlin die Entwicklung des Subharchords. Bereits am Labormuster spielen Komponisten wie Paul Dessau ihre elektronische Musik ein.
Von Chruschtschow als "Kakophonie" bezeichnet, stößt diese Musik auch bei den DDR-Oberen auf Ablehnung. Nach zehn Jahren kommt deshalb für das Entwicklungsteam um Gerhard Steinke das Aus.

Regie: die Autorinnen
Produktionen: Deutschlandradio Kultur 2006/ Südwestrundfunk 2004
Länge: insges. 54'30

Angelika Perl, geboren 1953, arbeitet als freie Autorin und Regisseurin.

Der Atem Viracochas
Von Ursula Weck

Ein Geschäftsmann kauft auf einer Auktion ein peruanisches Pfeifengefäß, das vermutlich aus der präkolumbianischen Zeit stammt. Neugierig bläst er hinein, ein sirrender Ton erklingt und danach ist nichts mehr, wie es war. Der Mann gibt Beruf und Familie auf und macht sich auf die Suche nach der Geschichte dieses Gefäßes.

Ursula Weck, 1951 in Ratingen geboren, seit 1983 freie Autorin und Regisseurin für den Hörfunk.