Die Welt verkehrt rum
International bekannt wurde der in Montevideo lebende Eduardo Galeano durch "Die offenen Adern Lateinamerikas" (1971). Es ist eine blendend und polemisch geschriebene Geschichte der Ausplünderung, Völkermorde und politischen Versklavung, die von den spanischen Konquistadoren bis zu den Technokraten des Internationalen Währungsfonds reicht. Es ist aber auch ein Buch der "toten und wiederauferstandenen Hoffnungen".
Im März 1973 ging Galeano ins Exil, zunächst nach Buenos Aires, wo er die Kulturzeitschrift "Crisis" gründete und bis zu ihrem Verbot leitete. Von 1976-85 lebte er in Spanien. Er schrieb fortan Texte, die die präkolumbianische Zeit bis zur Gegenwart umfassen, Gedichte, Romane und auch ein Buch über seine Leidenschaft, den Fußball.
Im Dezember 1998 wurde in Spanien und im spanischsprachigen Lateinamerika sein neuestes Werk vorgestellt: "Patas arriba - la escuela del mundo al reves" ("Die Welt verkehrt rum"). Es handelt sich um eine literarische Collage über die Perversion des herrschenden Wirtschaftsmodells.
Im Dezember 1998 wurde in Spanien und im spanischsprachigen Lateinamerika sein neuestes Werk vorgestellt: "Patas arriba - la escuela del mundo al reves" ("Die Welt verkehrt rum"). Es handelt sich um eine literarische Collage über die Perversion des herrschenden Wirtschaftsmodells.
