Das böse Spielzeug

Silvio versucht aus dem Armutsviertel von Buenos Aires zu entkommen. © AP Archiv
Nach dem Roman von Roberto Arlt · 12.10.2011
"Was wird aus mir?" Obwohl Silvio schon ein halber Erfinder ist, denn er hat eine Kanone und einen Sternschnuppenzähler gebastelt, öffnet sich für ihn kein Weg aus dem Armutsviertel von Buenos Aires. Die Lehre als Flugzeugmechaniker schien sicher.
"Man hat mich einfach entlassen, begreifen Sie? Ich bin ein Junge. Ich bin 16 Jahre alt.
Warum entlassen sie mich? Was wird Mama sagen? Mit dem, was ich verdient hätte, würden sie zu Hause ein besseres Essen haben. Und jetzt?"

Um jede Chance immer wieder betrogen, treibt Silvio am Rande der Gesellschaft.


Aus dem Spanischen von: Elke Wehr
Bearbeitung und Regie: Barbara Liebster
Mit: Sabin Tambrea, Andrej von Sallwtiz, Matthias Walter, Peter Kurth, Barbara Philipp, Imogen Kogge, Andreas Schmidt, Hans Diehl, Max von Pufendorf, Miachael Rotschopf u.a.
Ton: Martin Eichberg
Produktion: DKultur 2011
Länge: ca. 56"30


Roberto Arlt (1900-1942), argentinischer Schriftsteller, Essayist, Journalist, Dramatiker.
"Das böse Spielzeug" (1926) war sein erster Roman.
1929 folgte der auch als Hörspiel adaptierte Roman "Die 7 Irren" (NDR 2008).