„Charlies Himmelfahrt“

Krimi-Komödie über Charlie Chaplin

Film Still aus "The Gold Rush" (1925): Charlie Chaplin mit ikonographischem Oberlippenbart und Bowler, sitzt mit geschlossenen Augen auf einem Stuhl, eine Decke um die Schultern gelegt.
Eine tote Geisel leistet keinen Widerstand © Bettmann / Kontributor / Getty Images
Von Sabine Bohnen und Bernd Breitbach |
Nach einer Reihe missglückter Einbrüche planen Eddy, Küsel und Neumann das ganz große Ding: Sie entführen den Sarg von Charlie Chaplin aus seinem Grab in der Schweiz. Doch die tote Geisel stellt das glücklose Trio vor ungeahnte Herausforderungen.
Eddy, Küsel und Neumann sind ein glückloses Team. Beim letzten Einbruch haben sie wieder nur 17 Mark und ein paar alte Zeitungen erbeutet. „Es muss einfach mal was klappen“, beschließt Eddy beim Bier und kommt auf die Idee, den Sarg des unlängst verstorbenen Charlie Chaplin zu entführen. Ein todsicherer Coup, weil das Opfer weltberühmt ist und als tote Geisel keine Schwierigkeiten machen kann. So fahren die drei Ganoven in die Schweiz zum Friedhof am Genfer See. Frei nach dem authentischen Fall, der im März 1978 weltweit Schlagzeilen machte, ist eine Kriminalkomödie entstanden, an der Chaplin seinen Spaß gehabt hätte.
Henry Hübchen und Wolfgang Rindfleisch
Henry Hübchen und Wolfgang Rindfleisch© Deutschlandradio - Sandro Most

Charlies Himmelfahrt
Von Sabine Bohnen und Bernd Breitbach
Regie: Wolfgang Rindfleisch
Mit: Jürgen Thormann, Linda Olsansky, Stefan Witschi, Waldemar Kobus, Gottfried Breitfuß, Ernst Konarek, Michael Speer, Rudolf Guckelsberger
Ton und Technik: Christiana Schneggenburger und Renate Tiffert
Deutschlandradio Kultur 2005
Länge: 52‘07
Eine Wiederholung vom 27.11.2005

Sabine Bohnen, geboren 1965 in Duisburg, ist Diplompädagogin und seit 2001 freie Mitarbeiterin bei Deutschlandradio Kultur. Bernd Breitbach, geboren 1961 in Duisburg, ist Musiker und Veranstaltungstechniker. Beide leben in Berlin und arbeiten seit 2000 gemeinsam als freie Hörspielmacher. 2002 belegten sie den 3. Platz beim Plopp!-Award für „Radio Trottoir“. 

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