Am Abgrund der Unendlichkeit

Von Sven Preger · 27.06.2008
Die Mathematik ist die Wissenschaft, die durch Ästhetik und Eindeutigkeit bestimmt ist. Nur ein klarer Beweis wird wirklich akzeptiert. Je einfacher und schöner, desto besser. Was sich in Zahlen äußert, scheint Außenstehenden zuerst Philosophie zu sein: Was ist das Wesen der Unendlichkeit? Warum gibt es wahre Aussagen, die nicht beweisbar sind?
Diese Fragen berühren die Grundfesten der Mathematik: Sie suchen die mathematische Wahrheit. Die absolute Antwort.

Ein Abenteuer des Geistes, ein Balancieren auf schmalem Grat. Wer sich verirrt, stürzt ab. Reich an solchen Stürzen ist die jüngere Geschichte der Mathematik. Betroffen sind Spezialisten aus Zahlentheorie, Mengenlehre und Logik gleichermaßen.

Bernhard Riemann, Georg Cantor oder Kurt Gödel - ganz Große ihres Fachs. Sie haben einen Zipfel der Wahrheit gesehen und sind darüber der realen Welt entrückt.

Produktion: Deutschlandfunk 2008

Manuskript zur Sendung als pdf oder im barrierefreien Textformat.