Zweiter Teil des Krimis Mönche

Alpha

Kommissar Zeitke soll zusammen mit Markus Stahmer einen Anschlag geplant haben.  Zu sehen: Ein junger Mann von hingen (mit einem weißen Kaputzen-Shrit über dem Kopf).
Der Incel Markus Stahmer soll zusammen mit Kommissar Zeitke einen Anschlag geplant haben. © EyeEm / Khurshid Dustmurodov
Von Lars Werner · 28.11.2022
Der ehemalige Polizist Hoffmann sitzt wegen Polizeigewalt im Gefängnis. Trotzdem hat er noch starken Einfluss auf seine frühere Kollegschaft und darüber hinaus. Eine Polizistin versucht die Gruppe zu infiltrieren. Fortsetzungshörspiel von „Mönche“
Kommissar Zeitke ist verurteilt worden. Ihm wird vorgeworfen zusammen mit Markus Stahmer einen Anschlag geplant zu haben. Anschließend soll er versucht haben Markus umzubringen, um dessen Aussage gegen ihn zu verhindern. Zeitke’s Anwältin Theresa hat dafür gesorgt, dass er nach kurzer Zeit im Gefängnis in den Maßregelvollzug verlegt wird, da er im Gefängnis von seinem ehemaligen Vorgesetzten Hoffmann bedroht wurde. Zeitke hatte in einem anderen Verfahren in einem Fall von Polizeigewalt gegen Hoffmann ausgesagt. Hoffmann, der sich weiterhin im Gefängnis befindet, führt von dort aus eine öffentliche Chat-Gruppe, in der er Reden hält und rechte Propaganda verbreitet. Einer seiner Abonnenten ist Markus, der mittlerweile im Zeugenschutzprogramm sitzt. Er ist immer noch auf der Suche nach sich selbst. Seine Faszination für die Incel-Bewegung hat abgenommen. Incel steht für INvoluntary CELibacy und dessen Anhänger propagieren offen ein rassistisches und frauenverachtendes Weltbild. Er ist nun vor allem daran interessiert, ein ‚echter Alpha-Mann’ zu werden und orientiert sich dabei an stereotypen Vorstellungen von Männlichkeit, die auch von Hoffmann und der Männerrechtsbewegung vertreten werden. Obwohl Hoffmann sich im Gefängnis befindet, hat er noch viel Einfluss auf seine ehemaligen Kollegen bei der Polizei und lenkt diese nach seinen Vorstellungen. Die Polizistin Mara Lange versucht weiterhin, die Machenschaften und Pläne von Hoffmann und seinen Anhängern aufzudecken. Dafür geht sie einige Gefahren ein, nicht nur für sich selbst.
Lars Werner, 1988 in Dresden geboren, lebt und arbeitet in Berlin. Er ist Autor mehrerer Theaterstücke und Hörspiele. Seine Theaterstücke liefen u.a. am Theater Münster, am Deutschen Theater Berlin, an der Neuköllner Oper und auf den Ruhrfestspielen Recklinghausen. Für sein Stück „Weißer Raum“ erhielt Lars Werner 2018 den Kleist-Förderpreis. 2019 erhielt er das Alfred-Döblin-Stipendium der Akademie der Künste Berlin. Lars Werner ist Mitglied des Künstlerischen Leitungskollektivs des Berliner Ringtheaters. Zuletzt für Deutschlandfunk Kultur: "Ich wünschte, ich hätte dich vor dem Internet kennengelernt“ (2019) und „Mönche“ (2021).

Ursendung
Alpha
Von Lars Werner
Regie: Janine Lüttmann
Mit: Anjorka Strechel, Joseph Bundschuh, Elisa Schlott, Martin Brambach, Meriam Abbas, Shorty Scheumann, Nele Rosetz, Sascha Gersak, Charlotte Müller, Jeremy Mockridge, Thomas Arnold, Yanina Ceron, Jan Uplegger, Manuel Harder
Komposition: Andreas Bick
Ton: Thomas Monnerjahn, Philipp Adelmann

Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2022
Länge: ca. 55’00

Lars Werner, 1988 in Dresden geboren, lebt und arbeitet in Berlin. Er ist Autor mehrerer Theaterstücke und Hörspiele. Seine Theaterstücke liefen u.a. am Theater Münster, am Deutschen Theater Berlin, an der Neuköllner Oper und auf den Ruhrfestspielen Recklinghausen. Für sein Stück „Weißer Raum“ erhielt Lars Werner 2018 den Kleist-Förderpreis. 2019 erhielt er das Alfred-Döblin-Stipendium der Akademie der Künste Berlin. Lars Werner ist Mitglied des Künstlerischen Leitungskollektivs des Berliner Ringtheaters. Zuletzt für Deutschlandfunk Kultur: "Ich wünschte, ich hätte dich vor dem Internet kennengelernt“ (2019) und „Mönche“ (2021).


Die Vorgeschichte von "Alpha"