Krimi: Rätselhafter Fall im Zentralmassiv

Nur die Tiere (3/5): Maribé

24:19 Minuten
Eine sich schlängelnde Straße in verschneiter Waldlandschaft aus der Vogelperspektive.
Welcher Weg führt zur Wahrheit? Mit jedem Kapitel kommen wir ihr ein Stück näher. © Eyeem / Pepper_sue / Layout: Dominik Klimat Deutschlandradio Service GmbH
Nach dem Roman von Colin Niel · 14.03.2022
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Évelyne Ducat ist spurlos verschwunden. Maribé ist eine der wenigen nicht alteingesessenen in der kleinen Stadt im französischen Zentralmassiv. Welche Beziehung hatte sie zu der Vermissten?
Nur die Tiere – fünf Perspektiven, eine Wahrheit: Im französischen Zentralmassiv ist eine Frau spurlos verschwunden. Mit jeder neuen Geschichte fügt sich das Puzzle um die verschwundene Évelyne Ducat weiter zusammen. Ein Krimi über Missverständnisse, Irrtümer, groteske Zufälle, missglückte Kommunikation und leise menschliche Tragödien. Ein Plot-Wunder, das zwischen dem französischen Massiv Central und der Elfenbeinküste spielt. Ein raffiniert konstruiertes Kriminalhörspiel, das Einblick in prekäre soziale Milieus gibt und von der verzweifelten Suche nach Liebe erzählt.
Die wohlhabende Frau eines Pariser Geschäftsmannes, Évelyne Ducat, ist verschwunden. In den kleinen Gemeinden im französischen Zentralmassiv kennt jeder jeden — Spekulationen gibt es also genug. Da ist es nicht verwunderlich, dass die schöne Maribé alle Blicke auf sich zog, als sie eines Tages im Städtchen auftauchte. In welcher Beziehung stand die Vermisste zu der jungen Frau?

Nur die Tiere – Maribé
Nach dem Roman von Colin Niel
Übersetzung aus dem Französischen: Anne Thomas
Bearbeitung und Regie: Beatrix Ackers
Mit: Birte Schnöink, Stephanie Eidt, Andreas Döhler, Devid Striesow, Katharina Marie Schubert, Monika Oschek
Komposition: Andreas Bick
Ton und Technik: Andreas Stoffels und Gunda Herke
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2022

Colin Niel, geboren 1976 in Clamart, ist eine der großen Stimmen des französischen Roman noir. Nach einem Studium der Evolutionsbiologie und Ökologie arbeitete er zunächst als Agrar- und Forstingenieur im Bereich Biodiversität, u.a. mehrere Jahre in Französisch-Guyana. Mit einer vierteiligen guyanischen Serie, die vielfach ausgezeichnet wurde, gelang ihm der Durchbruch als Autor. 2017 erhielt er für „Seules les bêtes“ („Nur die Tiere“) u.a. den Prix Landerneau Polar und den Prix Polar en séries. Heute lebt Colin Niel als Schriftsteller in Marseille.

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