Krimi: Rätselhafter Fall im Zentralmassiv

Nur die Tiere (1/5): Alice

28:29 Minuten
Eine sich schlängelnde Straße in verschneiter Waldlandschaft aus der Vogelperspektive.
Welcher Weg führt zur Wahrheit? Mit jedem Kapitel kommen wir ihr ein Stück näher. © Eyeem / Pepper_sue / Layout: Dominik Klimat Deutschlandradio Service GmbH
Nach dem Roman von Colin Niel · 14.03.2022
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Im französischen Zentralmassiv ist eine Frau spurlos verschwunden. Alice, die als Sozialarbeiterin in dem kleinen Städtchen arbeitet, hütet ein Geheimnis, das sie mit dem Schafzüchter Joseph verbindet.
Nur die Tiere – fünf Perspektiven, eine Wahrheit: Im französischen Zentralmassiv ist eine Frau spurlos verschwunden. Mit jeder neuen Geschichte fügt sich das Puzzle um die verschwundene Évelyne Ducat weiter zusammen. Ein Krimi über Missverständnisse, Irrtümer, groteske Zufälle, missglückte Kommunikation und leise menschliche Tragödien. Ein Plot-Wunder, das zwischen dem französischen Massiv Central und der Elfenbeinküste spielt. Ein raffiniert konstruiertes Kriminalhörspiel, das Einblick in prekäre soziale Milieus gibt und von der verzweifelten Suche nach Liebe erzählt.
Im eisigen Januar verschwindet Évelyne Ducat eines Tages spurlos, und das Städtchen im französischen Zentralmassiv rätselt. Die Polizei sucht überall nach ihr. Nur ihr Auto wurde am Ortseingang gefunden. Es kursieren Gerüchte und Beobachtungen. Doch nicht alles wird preisgegeben, denn hier, in der abgeschiedenen Bergwelt, hüten die Menschen ihre Geheimnisse. Die Sozialarbeiterin Alice kümmert sich um die prekär lebenden Bauern und kennt ihre Geschichten. Sie teilt ein Geheimnis mit ihrem Klienten Joseph, dem einsamen Schafzüchter. Und der verhält sich nach dem Verschwinden von Évelyne Ducat merkwürdig.

Nur die Tiere – Alice
Nach dem Roman von Colin Niel
Übersetzung aus dem Französischen: Anne Thomas
Bearbeitung und Regie: Beatrix Ackers
Mit: Katharina Marie Schubert, Peter Trabner, Birte Schnöink, Andreas Döhler, Devid Striesow, Monika Oschek, Eva Maria Kurz, Winnie Böwe, Hans Diehl
Komposition: Andreas Bick
Ton und Technik: Andreas Stoffels und Gunda Herke
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2022

Colin Niel, geboren 1976 in Clamart, ist eine der großen Stimmen des französischen Roman noir. Nach einem Studium der Evolutionsbiologie und Ökologie arbeitete er zunächst als Agrar- und Forstingenieur im Bereich Biodiversität, u.a. mehrere Jahre in Französisch-Guyana. Mit einer vierteiligen guyanischen Serie, die vielfach ausgezeichnet wurde, gelang ihm der Durchbruch als Autor. 2017 erhielt er für „Seules les bêtes“ („Nur die Tiere“) u.a. den Prix Landerneau Polar und den Prix Polar en séries. Heute lebt Colin Niel als Schriftsteller in Marseille.

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